4. Patiententreff der Deutschen GBS CIDP Initiative e.V. Landesverband Sachsen am 09.03.2018 in Freiberg

Bericht vom 4. Patiententreff 
der Deutschen GBS CIDP Initiative e.V. Landesverband Sachsen
am 09.03.2018 in Freiberg

Am 09.03.2018 haben wir uns wieder einmal getroffen, um uns über die täglichen Sorgen und Ängste, die die Erkrankung und das Umfeld mit sich bringt zu sprechen und auszutauschen.
Wir konnten eine neue Mitstreiterin, Frau Christel Funke begrüßen, die sich kurz vorstellte und an CIDP erkrankt ist. Sie möchte sich gern bei unserer Selbsthilfegruppe mit einbringen. Mit einer Gedenkminute haben wir uns von unserem Mitglied Herrn Adolf Bartzsch, der am 23.02.2018 verstarb, verabschiedet und seiner gedacht.

Bilder von Inge Hartmann

Das Thema unseres 4. Patiententreffs lautete „Polyneuropathie – durch Diabetes und andere Erkrankungen“. Dazu hatten wir uns Herrn Lutz Brosam von der Polyneuropathie Selbsthilfegruppe Zwickau eingeladen. Her Lutz Brosam zeigte uns umfangreich und sehr überzeugend, dass Zucker ein wesentlicher Faktor der Erkrankungen bei Polyneuropathien sei. So ist auch ein hoher prozentualer Anteil der an Polyneuropathie erkrankten Patienten betroffen. Bei den an CIDP erkrankten Patienten, wo das Blutbild in Ordnung sei und die noch nicht von Diabetes betroffen sind, sei es umso wichtiger darauf zu achten, die Erkrankung an Diabetes zu vermeiden. Man unterscheide Diabetes Typ 1 (angeboren, so z.B. durch Gen-Fehler) oder Typ 2 der Zuckererkrankung (z.B. durch falsche Ernährung; Alterszucker usw.).
Wir sprachen über Genuss von zuckerhaltigen Lebensmitteln, über einen längeren Zeitraum und deren Folgen. So dass bei einem an Polyneuropathie erkrankten Menschen ein achtsamer Umgang mit Zucker geboten sei. Wobei viel Bewegung eine gute Voraussetzung ist, Zucker im Körper abzubauen, was für einen an Polyneuropathie erkrankten Patienten durch die vorhandene Bewegungseinschränkung nicht immer einfach ist.

Bilder von Gert Grellert

Zusammenfassend kann man sagen, dass der an Polyneuropathie erkrankte Mensch nur über bewusste Ernährung und gesunde Lebensweise (Sport soweit möglich, und sonstige Aktivitäten) den Zucker des Typ 2 umgehen kann. Von den Anwesenden gab es viele nützliche Hinweise und Tipps zur gesunden Ernährung und Lebensweise. Auch über mögliche sportlichen Aktivitäten haben wir gesprochen. Es gibt eine kostenfreie vierteljährliche Vorsorge für durch Diabetes gefährdete Menschen (über Hausarzt). Lutz Brosam hat uns mit seinem Vortrag für das Thema sensibilisiert, bewusster mit der Problematik Diabetes Typ 2 im alltäglichen Leben umzugehen, damit Diabetes Typ 2 vermieden werden kann. Der Vortag war von ihm sehr gut aufgebaut. Er hatte auch einiges Anschauungsmaterial in Form von Bildern, ärztlichen Berichten und Texten mitgebracht. Dafür geht mein Dank an Ihn.
Das Interesse und die vielen offenen Fragen bestärken mich und meine Mitstreiter, weiter zusammenzuarbeiten um unsere Erkrankung so erträglich wie möglich zu gestalten und weiteren Anregungen und Hinweisen für uns Betroffene nachzugehen.

Gert Grellert

 

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